Am Samstag, dem 3. Oktober 2026, trafen sich am Vormittag einige Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Frießnitz-Rosenbach zu einer Kombinationsübung. Auf dem Programm standen dabei zwei unterschiedliche Schwerpunkte: zunächst eine Maschinistenübung rund um verschiedene technische Geräte und anschließend die Bezirksfunkübung.
Technik nicht nur kennen, sondern auch verstehen
Im ersten Teil des Vormittags widmeten wir uns verschiedenen Geräten, die auf unseren Fahrzeugen mitgeführt werden und im Einsatzfall sicher bedient werden müssen. Dabei ging es nicht nur darum, die Geräte kurz in Betrieb zu nehmen, sondern auch deren Funktionsweise und einzelne Besonderheiten nochmals gemeinsam durchzugehen.
Ein Schwerpunkt lag auf unserer Tragkraftspritze, kurz TS. Dabei wurde ihre Funktionsweise erklärt und die Bedienung nochmals praktisch beprobt. So konnten die einzelnen Arbeitsschritte direkt am Gerät nachvollzogen und vorhandenes Wissen aufgefrischt werden.
Auch das Stromaggregat unseres KLF wurde in Betrieb genommen. Hier wurde unter anderem näher auf den Polwendeschalter eingegangen und dessen Funktion besprochen. Gerade bei technischen Geräten sind solche Details wichtig, damit im Einsatzfall nicht erst nachgedacht werden muss, sondern die notwendigen Handgriffe bekannt sind.
Daneben wurden weitere technische Hilfsmittel aus unseren Fahrzeugen behandelt. Dazu gehörte auch unser akkubetriebenes Kombigerät mit Schere und Spreizer. Dieses wurde im Zuge der Übung nicht nur im Akkubetrieb betrachtet, sondern auch mit kabelgebundener Stromversorgung ausprobiert. Damit konnte auch diese alternative Versorgungsmöglichkeit praktisch getestet werden.
Auch weitere auf unserem MZF verlastete technische Hilfsmittel wurden in die Übung einbezogen und gemeinsam besprochen beziehungsweise beprobt.
Funk als zweiter Schwerpunkt
Nach dem technischen Teil wechselte der Schwerpunkt des Vormittags zur Kommunikation. Im Anschluss an die Maschinistenübung nahmen die Kameraden an der Bezirksfunkübung teil.
Der Übungstag fiel zugleich mit der österreichweiten Bundessirenenprobe zusammen. Im Zuge des Zivilschutz-Probealarms wurde auch das Warnsystem AT-Alert getestet. Damit standen an diesem Samstagvormittag neben der praktischen Arbeit mit unseren technischen Geräten auch Warnung, Alarmierung und Kommunikation im Mittelpunkt.
Durch die Kombination beider Themen konnten innerhalb eines Vormittags unterschiedliche Bereiche des Feuerwehrdienstes behandelt, Kenntnisse aufgefrischt und Geräte wieder praktisch in die Hand genommen werden.



