Am Freitag, dem 2. Oktober 2026, führten die Feuerwehren der Gemeinde St. Jakob im Rosental gemeinsam zwei Räumungsübungen an der Volksschule und der Mittelschule St. Jakob im Rosental durch. Beteiligt waren die Freiwillige Feuerwehr Maria Elend, die Freiwillige Feuerwehr St. Jakob im Rosental und die Freiwillige Feuerwehr Frießnitz-Rosenbach.
Bei beiden Übungen wurde das Auslösen der jeweiligen Brandmeldeanlage simuliert. Nach der Alarmierung rückten die Feuerwehren zu den Schulen aus und arbeiteten die vorbereiteten Übungsszenarien gemeinsam ab.
Den Anfang machte die Volksschule St. Jakob im Rosental. Dort stand vor allem die geordnete Räumung des Schulgebäudes im Mittelpunkt. Alle Klassen wurden aus dem Gebäude ins Freie gebracht. Parallel dazu gingen die ersten Feuerwehrkräfte unter Atemschutz in die Schule vor.
Im Anschluss wurde die Übung an der Mittelschule St. Jakob im Rosental fortgesetzt. Auch dort bildete eine ausgelöste Brandmeldeanlage den Ausgangspunkt des Szenarios. Im Unterschied zur ersten Übung wurden hier innerhalb der Übungsannahme zusätzlich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonal als vermisst gemeldet.
Für die eingesetzten Atemschutztrupps bedeutete dies, das Gebäude abzusuchen, die vermissten Personen aufzufinden und diese sicher ins Freie zu bringen. Damit konnten neben den Abläufen einer Räumung auch das gemeinsame Vorgehen und die Personensuche unter Atemschutz praktisch beübt werden.
Nach Abschluss der Übung an der Mittelschule bestand für weitere Kameradinnen und Kameraden noch die Möglichkeit, das Schulgebäude zu begehen. Dabei konnten sie sich mit den räumlichen Gegebenheiten vertraut machen, Informationen über das Objekt sammeln und eigene Erfahrungen für mögliche künftige Einsätze gewinnen. Gerade solche Begehungen bieten die Gelegenheit, ein Gebäude einmal abseits einer Einsatzsituation näher kennenzulernen und sich einen besseren Überblick über die örtlichen Verhältnisse zu verschaffen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten in den beiden Schulen sowie den mitwirkenden Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden. Gerade an einem Freitagvormittag ist es nicht selbstverständlich, sich die Zeit für eine solche gemeinsame Übung zu nehmen und damit einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.



